Editorial: die Transaxle-Ära 

Als vor 50 Jahren der 924 debütierte, legte er den Grundstein für eine neue Ära bei Porsche. Es war ein Schritt, der Mut erforderte – in einer Zeit, in der Fortschritt auf besondere Weise erlebbar wurde.

  

Wie gestalten wir die Zukunft? Diese Frage bewegt Porsche seit jeher. Den Anspruch der Marke definieren hierbei Mut, Weitsicht und Expertise. Seit mehr als sieben Jahrzehnten entstehen daraus Innovationen, die zu Klassikern reifen. Sportwagen, die den Geist ihrer Zeit widerspiegeln – und ihn zugleich überdauern.

Mit dem Debüt des Porsche 924 vor 50 Jahren begann eine Ära, die das Unternehmen nachhaltig prägte. Der Motor vorn, das Getriebe hinten – das Transaxle-Konzept für Porsche-Sportwagen war geboren. Es bedeutete die Abkehr vom bekannten Heckmotorprinzip des 356 und 911. Ein Schritt, der Mut erforderte. Weitsicht, um zu erkennen, dass auch Frontmotor-Sportwagen die Kundschaft begeistern würden. Und Expertise, um die Transaxle-Technik richtig einzusetzen.

Der 924 bildete 1976 den Auftakt einer technologischen Entwicklung, die mit 928, 944 und 968 ihre Fortsetzung fand. Im Dossier dieser neuen Ausgabe reisen wir zurück in jene Jahre, in denen Fortschritt auf besondere Weise erlebbar wurde. In Musik, Mode, Technik, Gesellschaft – und bei Porsche. Wir blicken auf die Hintergründe, die zum Bau der Frontmotormodelle führten, und erklären, warum deren Architektur auch aus heutiger Sicht als wegweisend gilt.

Die Transaxle-Ära fasziniert bis heute. Porsche zog aus dieser Zeit wichtige Lehren für die Zukunft. Der Mut, neue Wege zu gehen, ist geblieben.

Thomas Hagg

Leiter Kanäle und Publikationen

„Die Transaxle-Ära fasziniert bis heute.“

Neue Wege entdecken wir auch mit dem Macan Turbo auf einer der spektakulärsten Routen überhaupt: der North Coast 500 in Schottland. Für unser Roadbook reisen wir in den hohen Norden Großbritanniens und entdecken ein besonderes kulturelles Erbe.

Von der Tradition in einzigartiger Weise inspiriert ist auch der 911 GT3 90 F. A. Porsche, dem wir im österreichischen Zell am See begegnen. Angelehnt ist er an einen 911 der G-Serie, den Ferdinand Alexander Porsche – oft F. A. genannt – einst fuhr. Der 2012 verstorbene Designer des 911 wäre heute 90 Jahre alt. Zusammen mit seinem Sohn Mark Porsche besuchen wir die Orte, die eng mit der Familie verbunden sind.

Einen Teil seines gestalterischen Vermächtnisses bestaunen wir in Malaysia. Dort treffen wir Derrick Lim, dessen Sportwagensammlung an zwei Orten beheimatet ist – in Kuala Lumpur und auf der Insel Langkawi. Wir begleiten eine Familienausfahrt der Lims über das exotische Eiland, bei der sich eine weitere Facette der Marke offenbart: Porsche verbindet. Und schafft Gemeinschaft – weltweit.

Liebe Porsche-Fans, wir hoffen, auch Sie erleben dieses ganz besondere Gefühl immer wieder aufs Neue. Wenn Sie davon berichten mögen, dann schreiben Sie uns unter christophorus@porsche.de

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Verbrauchsangaben

911 GT3 90 F. A. Porsche

Macan

Macan Turbo