Laden wie Gott in Frankreich

Porsche Destination Charging heißt aufladen an Sehnsuchtsorten. Für eine Batterie, für Fahrer und Passagiere – kulinarisch und kulturell. Eine Genussreise im Porsche Taycan quer durch Frankreich nach Le Mans.

   

Verbrauchsangaben (Deutschland)

Porsche Taycan 4S
Kraftstoffverbrauch kombiniert: 0 l/100 km
Stromverbrauch kombiniert: 27,0–26,2 kWh/100 km
CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km (Stand 12/20)

Porsche Taycan Turbo
Kraftstoffverbrauch kombiniert: 0 l/100 km
Stromverbrauch kombiniert: 28,0 kWh/100 km
CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km (Stand 12/20)

VERBRAUCHSANGABEN (SCHWEIZ)

Porsche Taycan 4S
Stromverbrauch kombiniert: 26,0–21,0 l/100 km
CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km
Energieeffizienzklasse: A (Stand 12/2020)

Porsche Taycan Turbo
Stromverbrauch kombiniert: 26,6–22,9 l/100 km
CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km
Energieeffizienzklasse: A (Stand 12/2020)

Die Sonne steht bereits tief über dem Horizont und taucht die Hügel der Champagne in ein goldenes Spätsommerlicht, als der Porsche Taycan lautlos über das Natursteinpflaster der Einfahrt gleitet. Das Royal Champagne Hotel & Spa in Champillon ist ein Fünf-Sterne-Haus aus dem Netzwerk von Porsche Destination Charging. Traumhaft gelegen inmitten von sanft geschwungenen Hügeln und nostalgischen Ortschaften, lädt das moderne Grandhotel mit seinen großen Fensterfronten, hellen Eichenböden, elegant gemusterten Stofftapeten und stilvoll ausgestatteten Salons zum Verweilen und Genießen ein. Hurui Issak steigt aus, betritt die lichtdurchflutete Lobby. Der Projektleiter Porsche Carrera Cup Deutschland wird bereits vom Concierge erwartet. Der freundliche Monsieur übernimmt den Schlüssel und verspricht, den Taycan am kommenden Morgen nach dem Frühstück aufgeladen und reisefertig zu übergeben. 

Ladestation mit Aussicht:

Ladestation mit Aussicht:

Das Royal Champagne Hotel & Spa in Champillon ist eines der Häuser, die sich dem Netzwerk von Porsche Destination Charging angeschlossen haben. Ankommen, abgeben, aufladen.

Issak tritt auf die Terrasse, blickt über die Weinberge im Abendlicht. Hier reifen sie also, die Trauben, von denen man in London, New York, São Paulo und Tokio träumt. Die Bar des Royal Champagne hält für ihre Gäste stets mehr als 200 gekühlte Flaschen lokaler Schaumweinschätze bereit. Im hauseigenen Sterne-Restaurant Le Royal lassen sich regionale, zeitgenössisch interpretierte Köstlichkeiten samt passender Cuvée-Champagner erschmecken, während einem von den kunstvoll arrangierten Ölgemälden Napoleons einstige Herzdamen zuzuzwinkern scheinen. Und für den Start am nächsten Tag bietet sich der Infinity Pool mit Blick über die Reben an. Noch einige Bahnen – und dann erfrischt wieder ans Steuer. Mit ebenfalls voller Batterie wartet der rein elektrische Gefährte auf seinen Fahrer.

Die Philosophie von Porsche Destination Charging reicht weit über die sichere Energieversorgung hinaus. Sie ist geradezu eine Reminiszenz ans Reisen, wie es früher einmal war. Ein Gegenentwurf zum Durcheilen von Regionen. Es geht um Wahrnehmen, um Erleben, um kulturelles Aufladen. Gut 1.200 Ladepunkte an Hotels, Golfclubs, Yachthäfen und weiteren Standorten in über 50 Ländern weltweit zählen zum Netzwerk. 

 In den handverlesenen Hotels können Porsche-Fahrer als Gäste nicht nur sicher und kostenlos die Batterie ihres Sportwagens aufladen, sondern auch selbst auf höchstem Niveau Energie tanken. Allein in Frankreich gehören fast 100 Hotels, Restaurants und Golfclubs zum Porsche Destination Charging. Darunter finden sich Traditionshäuser wie das Hotel Le Bristol in Paris, wo einst schon Charlie Chaplin und Rita Hayworth zu inspirierenden Pausen einkehrten. Das Portfolio weist Schlösser, Herrenhäuser und moderne Luxushotels in den schönsten Regionen des Landes aus. Wer möchte, kann mit seinem Elektro- oder Hybrid-Porsche entlang der Loire von einem charmanten Boutiquehotel zum nächsten reisen, die Höhepunkte der französischen Küche und Lebensart genießen – und morgens nach Croissant und Kaffee in seinen aufgeladenen Reisewagen steigen. 

Selbsterfahrung:

Selbsterfahrung:

Im Alltag hat es Hurui Issak als Projektleiter Porsche Carrera Cup Deutschland vornehmlich mit von Verbrennungsmotoren angetriebenen Modellen zu tun. Für die Reise durch Frankreich wählt er den Porsche Taycan 4S.

Hurui Issak kann sich diesmal nur den einen Kulturstopp in der Champagne gönnen: Er ist dafür verantwortlich, das brandneue Safety Car des Porsche Carrera Cup Deutschland zum Saisonstart nach Le Mans zu eskortieren – einen Taycan Turbo. Im Vorprogramm des 2020 in den September verschobenen 24-Stunden-Rennens bestritten die deutschen Carrera-Cup-Piloten gemeinsam mit ihren Kollegen vom Porsche Carrera Cup Frankreich ein 45-Minuten-Rennen. Auf dem geschichtsträchtigen Asphalt des Circuit de la Sarthe, im 50. Jubiläumsjahr des ersten Gesamtsieges von Porsche in Le Mans. 

Issak hätte das Safety Car per Transporter nach Le Mans schicken können. Aber neugierig auf die vielfältigen Möglichkeiten der Reiseplanung per Porsche Destination Charging, entschied sich der Projektleiter für einen Pas de deux auf Achse. Sein Taycan 4S erstrahlt in Frozen Blue Metallic. Doch der Turbo ist unterwegs der größere Hingucker. Er trägt den Rennlook des Porsche Motorsports, unübersehbare Safety-Car-Schriftzüge und – natürlich – eine mehrstrahlige Lichtanlage auf dem Dach. 

Von Champillon aus muss ein Abstecher zur historischen Rennstrecke von Reims-Gueux einfach sein. Auch so ein Genussmoment. Von 1926 bis 1966 war sie in Betrieb, ab 1950 Schauplatz von Formel-1-Grands-Prix. Heute zeugen Boxenanlagen, Tribünen und Anzeigetafeln in verschiedenen Stadien des Verfalls von dieser glorreichen Epoche. In den Scheiben des Taycan spiegeln sich die alten Bandenwerbungen für Motoröl und Benzin. Zwei Welten. Beide sportlich. 

Morbider Charme in der Boxengasse von Reims-Gueux.
„Der Taycan kommt Star Trek schon sehr nahe.“ Hurui Issak

Es geht weiter Richtung Westen, über Wiesen und Wäldern drehen sich Windräder. Issak berichtet: „In Gesprächen, vor allem im Umfeld des Motorsports, werde ich oft nach dem Taycan gefragt – wie er sich fährt und wie es ist, mit ihm zu reisen. Um fundiert antworten zu können, fahre ich ihn selbst auf der Langstrecke.“ Runterbremsen an der station de péage. Am Steuer eines Porsche Taycan sind die Zahlstationen auf französischen Autobahnen plötzlich kein Hindernis mehr, sondern eine willkommene Gelegenheit, den vollelektrischen Raumgleiter nach dem Öffnen der Schranke für einen kurzen Moment auf Warp-Speed zu beschleunigen, den authentischen Sound der E-Maschine und das energetische Kribbeln im Magen zu genießen. „Als Kind habe ich Star Trek geliebt“, lacht Hurui Issak, „und das hier kommt dem schon sehr nahe.“ 

Nur für einen Augenblick. Dann wieder Entschleunigung. Aus den Dolby-Surround-Lautsprechern dringen die neuesten Jazzklänge von Gregory Porter. „Es ist toll, wie viel Ruhe und Gelassenheit der Porsche Taycan ins Reisen bringt“, schwärmt Issak. „Die elektrische Reiseplanung ist völlig unkompliziert geworden, es genügt ein Blick auf die App des Porsche Charging Service. Und Porsche Destination Charging ist für mich ein Gütesiegel: Ich kann mich darauf verlassen, dass dort alles funktioniert, die Porsche Mobile Charger garantiert mit meinem Auto kompatibel sind – und die Hotels oder Restaurants meinen Ansprüchen mehr als gerecht werden.“ 

Espressopause:

Espressopause:

Die Netzdichte der Schnellladestationen wächst im Wochentakt.

Sportliches Vorankommen und genussvolles Verweilen. Es ist dieser Geist von Freiheit und Selbstbestimmung, die Freude am spontanen Erkunden und Entdecken, die das Reisen seit Jahrhunderten zu einer eigenen Kunstform machen. Jedes Fortbewegungsmittel – von der Kutsche bis zum Dampfschiff, von der Eisenbahn bis zum Automobil – prägte auch die Kultur. Jetzt öffnen wachsende Ladenetzwerke wiederum neue Erlebniswelten. 

Mit dem Porsche Taycan kam nicht nur der erste vollelektrische Sportwagen der Marke auf die Straße. Porsche denkt E-Mobilität langfristig und weiträumig. Das Unternehmen baut die Ladeinfrastruktur für seine Kunden kontinuierlich aus und verschafft ihnen bereits heute Zugang zu einem weitreichenden Netz von über 120.000 Ladepunkten in Europa. 

Charakteristisch:

Charakteristisch:

Blau-gelbe Curbs in Le Mans.

Für lange Strecken spannte Porsche zusammen mit dem Partner Ionity ein Netzwerk von Schnellladeparks auf. Fast 300 dieser Stationen entlang von Autobahnen und Hauptverkehrsachsen in ganz Europa sind in Betrieb und wöchentlich kommen neue hinzu. Die interaktive Charging by Porsche App hilft dabei, Stationen in die Strecke einzuplanen. An diesen 800-Volt-Stationen lässt sich die Reichweite eines Porsche Taycan binnen zehn Minuten um gut 150 Kilometer vergrößern. Da reicht die Pause gerade mal für einen Espresso.

Charging Planner

Der Porsche Charging Planner plant Reiserouten einschließlich Ladestopps in Europa und den USA. Das Navigationssystem berechnet mit Echtzeit-Verkehrsinformationen die cleverste Route. Die Streckenführung wird kontinuierlich so angepasst, dass mögliche Ladestationen sicher erreicht werden können. Der Charging Planner hat auch die Leistung der Ladestationen parat und kalkuliert die Zeit für den optimalen Bereich bis 80 Prozent Batterieladung. Zusätzlich kann er individuelle Wünsche zum Zielladezustand der Batterie berücksichtigen. Für die maximale Ladeleistung regelt das System Kühlung oder Beheizung der 93 kWh starken Performance-Batterie Plus rechtzeitig vor dem Ladestopp. Alle Zellen sind dann für den Ladevorgang bestens vorbereitet. Funktionen des Charging Planners sind zudem in die Porsche Connect App integriert und somit auch unterwegs nutzbar.

Info

464 Kilometer beträgt die maximale Reichweite des Taycan 4S mit Performance-Batterie Plus (Reichweite kombiniert, nach WLTP). 

1.200 Ladepunkte in 50 Ländern gehören bereits zum exklusiven Netzwerk Porsche Destination Charging weltweit. Eine Übersicht bietet die Porsche Charge Map unter porsche.de/e-performance

120.000 Ladepunkte allein in Europa sind über den Porsche Charging Service ohne zusätzliche Anmeldung per App nutzbar.

Um die Reichweite des Taycan an einer 800-Volt-Station um gut 150 Kilometer zu erweitern, reichen 10 Minuten.

SideKICK: Taycan Turbo Safety Car 

Der lang ersehnte Saisonauftakt des Porsche Carrera Cup Deutschland war gleichzeitig ein Höhepunkt. Erstens fand er in Le Mans statt, zweitens jährte sich dort 2020 der erste Gesamtsieg von Porsche zum 50. Mal und drittens führte ein Taycan Turbo das Feld als Safety Car ins Rennen.

Jan Baedeker
Jan Baedeker
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