Warten auf Monot

Der Schauspieler und Filmproduzent Antoine Monot, Jr., stets busy, erscheint als Letzter am Set bei Porsche Talks. Dafür entschädigt er das Team mit einem Tag voller schräger Geschichten, einem Ausflug in die Bavaria Filmstadt und einem Einblick in das Leben als „Tech-Nick“.

Porsche Talks – in München

Jetzt kann’s losgehen

Jetzt kann’s losgehen

Ronja holt Monot beim Bayerischen Hof am Promenadenplatz ab.

„Entschuldigung, dass ich frage, aber Sie sind doch …?“ Kaum eine Minute, nachdem ich mit Antoine Monot, Jr. die H’ugo’s Wein-Champagner-Bar unweit des Bayerischen Hofs betreten habe, erkennt die Kellnerin meine Begleitung. Auf der Straße ist es nicht anders, die Leute schauen uns kurz an, man sieht, wie sie nachdenken und dann nochmal genauer das Gesicht meines Gegenübers fixieren. Mit Antoine durch die Straßen zu spazieren, ist ungefähr so unauffällig wie ein sechs Meter großes, neongrünes Eichhörnchen an einer Leine Gassi zu führen.

Antoine selbst reagiert stets gelassen, nickt, „ja, ich bin’s“. Das Erstaunliche ist, dass kaum einer der Passanten seinen Namen kennt, zumindest nicht seinen richtigen, sondern den seines Alter Egos „Tech-Nick“, dem entspannten „Saturn“-Mitarbeiter, dessen Spots jahrelang überall liefen.

Gestärkt von einem vierfachen Cappuccino (eigentlich sollte Monot dafür berühmt sein, wie wahnsinnig viel Kaffee er verträgt), steigen wir in unseren Wagen, ein pechschwarzer Cayenne E-Hybrid, der sich extrem leise seinen Weg durch das Oktoberfest-überfüllte München bahnt.

Zu Porsche hat Monot eine besondere Beziehung: Porsche Deutschland sponsert regelmäßig das „Kampen Jazz“- Festival bei Porsche auf Sylt von Trompeter Till Brönner, das Monot liebt.

Vorbei an Trachtenträgern machen wir uns auf in die Bavaria Filmstadt, wo er einst seine Frau kennenlernte, die Moderatorin Stefanie Sick. Im Erzählen gibt Monot mir gleich noch einige Lebensweisheiten mit auf den Weg: Das Wichtigste bei der Partnerwahl sei es, dass der andere „auch der beste Freund“ sei. Der Mensch, mit dem man am liebsten Zeit verbringt, und mit dem einem auch nach 20 Jahren nie langweilig wird. So begeistert, wie er von seiner Stefanie erzählt, erwägt man kurzfristig, ob man nicht auch ein paar Tage auf dem Bavaria-Gelände rumhängen sollte, um so die große Liebe zu treffen, es scheint sich zu lohnen.

Das Smartphone als Büro

Das Smartphone als Büro

Antoine Monot, Jr. ist viel beschäftigt, er organisiert seine Termine mobil.
Lautlos durch die City

Lautlos durch die City

„Ich mag SUVs“, sagt Monot. Am Cayenne E-Hybrid findet er sofort Gefallen.

München zeigt sich an diesem Tag von seiner besten Seite: Blau-Weiß wie die bayerischen Landesfarben strahlt der Himmel. Monot ist bester Dinge und beweist, dass seine Technikbegeisterung nicht nur für Elektronikmarkt-Spots gespielt ist. Seit einigen Jahren arbeitet der Produzent und Schauspieler komplett papierfrei, organisiert seinen Alltag mithilfe seines „kleinen Büros“, einem Smartphone. Auch beim Cayenne E-Hybrid muss er alle Knöpfe mal drücken, brav hebt sich der sportliche Fünfsitzer, wenn man auf dem Touchscreen den Gelände-Modus wählt. Wir fahren mal im Sport-Modus, mal mittels des Elektromotors, die Auswahl macht Freude.

Wer die Wahl hat, hat eben nicht nur die Qual, sondern auch die Freiheit, sein Auto innerhalb von Sekunden vom umweltfreundlichen Sportwagen mit einer Maximalgeschwindigkeit von 253 km/h zu einem klassischen Geländewagen zu verändern. Eigentlich sollte dieser Wagen nicht Cayenne, sondern „Transformer“ heißen.

Alles nur schöner Schein

Alles nur schöner Schein

Die städtische Kulisse in der Bavaria Filmstadt wirkt täuschend echt.
Schräge Geschichten

Schräge Geschichten

Antoine Monot, Jr. erzählt Ronja aus seinem prall gefüllten Schauspielerleben.

Wir erreichen unser Ziel, die Bavaria Filmstadt, riesige Studiohallen begrüßen die Besucher. Hier steht das Original-U-Boot aus dem Film „Das Boot“, man passiert Hallen, in denen legendäre Filme wie „Die unendliche Geschichte“ gedreht wurden, und wundert sich kurz, warum man auf einmal mitten in der Innenstadt steht, bevor einem klar wird, dass die Häuser zwar alle sehr echt aussehen, tatsächlich aber nur Kulissen sind.

Über die Filmstadt könnte ich noch viel schreiben, als Studentin habe ich dort als Tourguide gearbeitet. Und so haben wir beide, Monot und ich, Erinnerungen an diesen Ort, an dem sich heute sein Produktionsbüro befindet. Meine Erinnerung an die Bavaria ist zwar nicht, die große Liebe zu treffen, sondern eher Fünftklässler anzubrüllen, dass sie gefälligst in der Gruppe bleiben sollen, aber immerhin. Hier gibt es, klar, für Monot noch den 27. Kaffee des Tages, bevor wir uns wieder von der „Münchner Straße“, einer der Traditionskulissen, verabschieden und den Rückweg in die echte Münchner City antreten.

Ein Ort voller Erinnerungen

Ein Ort voller Erinnerungen

Antoine Monot, Jr. und Ronja von Rönne haben viel in der Bavaria Filmstadt erlebt.

Kurz nachdem wir die Filmstadt verlassen haben, sehen wir an einer Kreuzung eine Frau, die beim Überqueren der Straße stürzt. Monot zögert nicht eine Sekunde und sprintet aus dem Wagen, um der Passantin zu helfen. Und spätestens da bin ich mir ganz sicher: Ich war heute mit einem echt guten Typen unterwegs.

Porsche Talks

Video zu dieser „Porsche Talks“-Folge: www.porsche.de/backstage

Verbrauchsangaben

Cayenne E-Hybrid
Kraftstoffverbrauch (in l/100 km) kombiniert: 3,4–3,2
Stromverbrauch kombiniert: 20,9–20,6 kWh/100 km
CO2-Emissionen kombiniert: 78–72 g/km

Ronja von Rönne
Ronja von Rönne