Wie Schaltwippen am Lenkrad

Der Porsche Design 1919 Globetimer UTC ist der perfekte Zeitmesser für Weltreisende. Seine innovative Zeitzonenmechanik sucht ihresgleichen.

  


Auf den ersten Blick mutet der 1919 Globetimer UTC von Porsche Design wie ein klassischer Chronograph an – aber er ist weit mehr als das. Denn über die beiden Drücker an der rechten Gehäuseflanke bedient der Träger eine Weltzeitfunktion, mit der er die Uhr blitzschnell umstellen kann. Beim Reisen in eine andere Zeitzone lässt sich so der Stundenzeiger schrittweise vorwärts- oder zurückschalten. Das Datum geht dabei in beide Richtungen mit, während die Heimatzeit über einen zweiten Stundenzeiger sowie eine 24-Stunden-Anzeige erhalten bleibt.

In vier Modellvarianten erhältlich:

In vier Modellvarianten erhältlich:

Das Design der 1919 Globetimer UTC ist von der funktionalen Ästhetik des Porsche 911 inspiriert. Die Bezeichnung 1919 spielt auf das Gründungsjahr der Kunstschule Bauhaus an.

„Wir haben uns gefragt“, sagt Rolf Bergmann, Technischer Geschäftsführer der Porsche Design Timepieces AG in Solothurn, „wie wir die Reisezeit einstellen können, ohne die Uhr dabei anhalten zu müssen. Wir sind dann schnell auf die Drücker gekommen – analog zu den Schaltwippen am Lenkrad. Darin besteht der besondere Technologietransfer aus dem Porsche-Motorsport zur Weltzeituhr von Porsche Design.“

Ähnlich dem schnellen Gangwechsel im Fahrzeug vollzieht sich auch die Zeitzonenschaltung bei der Uhr in Sekundenbruchteilen. Bergmann: „Wie beim Porsche-Doppelkupplungsgetriebe, wo der nächste Gang bereits vorgewählt ist, wird in der Uhr eine Feder gespannt und die Zeitzonenschaltung damit vorbereitet.“ Die Feder muss dann beim Schalten über einen Nocken springen, was zu einem haptischen und akustischen Effekt führt. Dieser spezielle „Klick“ soll an die Schaltwippe am Lenkrad des Sportwagens erinnern und gibt dem Uhrenbesitzer eine Rückmeldung über die gewünschte Änderung.

Exklusiv:

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Der 1919 Globetimer UTC von Porsche Design. Seine innovative Zeitzonenfunktion schaltet sich ähnlich dem Getriebe eines Sportwagens.

Die Zeitzonenmechanik, kombiniert mit der ausgeklügelten Drückerschaltung, ist beispiellos in der Uhrenwelt. Vor der Serienproduktion wurde sie etlichen Langzeittests unterzogen. Unter anderem einem Schlagtest mit der 5.000-fachen Belastung des Eigengewichts der Uhr und einer Beanspruchung der Drücker mit über 10.000 Schaltzyklen – wohl weitaus mehr, als sie selbst von ausgemachten Vielreisenden jemals ausgeführt werden. Jeder einzelne Schaltvorgang wird den Uhrenträger auf eine unverkennbar Porsche-typische Weise in eine andere Zeitzone klicken – echtes Rennsportfeeling jetzt also auch am Handgelenk.

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Martina Richter
Martina Richter
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