Emotionales Exterieur-Design

Der Taycan ist auf den ersten Blick als Porsche erkennbar. Er überträgt die Designsprache der Marke konsequent in die Welt der Elektroautomobile – und wird sie prägen.

  

„Ich wage zu behaupten, dass wir die Architektur rein elektrisch betriebener Fahrzeuge neu definiert haben.“ Michael Mauer, Leiter Style Porsche

Sportliche Proportionen

Die Flyline – die abfallende flache Dachlinie – ist typisch Porsche und war die größte Herausforderung bei der Gestaltung des Taycan. Der Grund: Rein elektrisch betriebene Fahrzeuge sind in der Regel höher als konventionelle. Dafür sorgen die Batterien im Wagenboden. Für den Taycan hat Porsche eine andere Lösung gefunden – die so genannte Fußgarage, eine Aussparung in der Batterie im hinteren Fußraum. Sie sorgt für bestmöglichen Sitzkomfort im Fond, ermöglicht eine sportwagentypisch niedrige Fahrzeughöhe und einen extrem tiefen Schwerpunkt, der wiederum mehr Fahrdynamik garantiert.

Markante Front, sensationelle Beschleunigungswerte

Abfallende Haube, stark gewölbte Kotflügel, zwei markante Sicken, Lufteinlässe statt Kühlergrill – bereits die Front des Taycan offenbart auf Anhieb, woher er kommt. Seine Beschleunigungswerte sind sensationell: In der Topversion Turbo S sprintet der Taycan aus dem Stand von 0 auf 100 km/h mit bis zu 560 kW Overboost-Leistung und Launch Control in nur 2,8 Sekunden. Die 200-km/h-Marke erreicht er in 9,8 Sekunden. Höchstgeschwindigkeit: 260 km/h. Mit einem cw-Wert ab 0,22 bietet der Elektrosportwagen zudem den besten cw-Wert aller aktuell verfügbaren Porsche-Modelle – ein entscheidender Beitrag zu einem geringen Energieverbrauch und zu einer hohen Reichweite. Die Porsche Active Aerodynamics (PAA) bieten neben den regelbaren Lufteinlässen der Front einen variablen Heckspoiler. Mithilfe eines Luftfederfahrwerks wird außerdem die Stirnfläche bei höherem Tempo verkleinert, indem der Taycan zweistufig abgesenkt wird.

Schwebende Optik

In der dreidimensionalen Gestaltung der Hauptscheinwerfer, gepaart mit der neuesten LED-Matrix-Generation, steckt viel Entwicklungsarbeit. Vorrangige Ziele: eine noch höhere Lichtausbeute, Integration sämtlicher Beleuchtungselemente in nur einem Gehäuse und die Neuübersetzung der Porsche-Grafik für das Tagfahrlicht mit ihren vier Punkten. Beim Taycan sind die Scheinwerfer kein bündiger Teil der Karosserie, sondern scheinen in seitlichen Lufteinlässen zu schweben. Luft umströmt die Scheinwerfer, wird zu den Rädern geleitet und tritt hinter den Radläufen wieder aus. Dadurch wird die Strömung in den Radkästen beruhigt. Konsequenz: Vorteile in der Aerodynamik, weniger Widerstand – und mehr Reichweite.

„Design ist jener Moment, wenn aus Vorstellungskraft etwas Sichtbares wird. Wenn aus dem Unfassbaren etwas Fassbares wird.“

Michael Mauer, Leiter Style Porsche

LED-Leuchtenband

Erst war das quer über das Heck verlaufende LED-Leuchtenband mit dem Porsche-Schriftzug nur für die allradgetriebenen 911-Modelle reserviert, inzwischen trägt es mit Ausnahme der 718-Modelle jeder Porsche. Beim Taycan besteht der Herstellername erstmals aus dreidimensional geformten Glasbuchstaben. Sie sind eingebettet in eine ebenfalls dreidimensionale Leiterbahnengrafik, die optional in dunkler Metallisierung und mit Buchstaben in der Farbe Gletschereis konfiguriert werden kann. Ein Design, das den Energiefluss des Elektrosportwagens symbolisiert.

Integrierte Kühlluftklappen

Im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor sind die Kühllufteinlässe beim Taycan deutlich kleiner. Sie schließen die Front nach unten ab und unterstreichen gemeinsam mit der flachen Fronthaube seinen sportlichen Charakter. Dazu haben die Kühllufteinlässe eine technische Funktion: Sie versorgen nicht nur den Kühlkreislauf mit Luft, sondern leiten diese gezielt zur Kühlung an die Bremsen weiter.

Sportlich-dynamische Räder

Aerodynamisch- und gewichtsoptimierte Räder in den Größen 20 und 21 Zoll haben nicht nur einen positiven technischen Effekt mit ihren geringen ungefederten Massen und der richtigen Mischung zwischen Ableitung der Kühlluft von den Bremsen und Windschlüpfigkeit. Auch optisch unterstreichen sie den sportlich-dynamischen Auftritt des Taycan. Dabei kann der Kunde wählen zwischen einer klassischen Gestaltung – etwa als Leichtmetallrad mit Kreuzspeichen – und einem zweifarbigen Kontrastdesign der Felgen: Streben und Felgenbett grenzen sich scharf voneinander ab und schaffen somit bei sich drehenden Rädern völlig neue Ansichten.

Karosserie

Ein Druck auf die Fernbedienung und die versenkten Türgriffe fahren elektrisch aus. Im Fahrbetrieb verborgen, verstärken sie den puristisch-dezenten Gesamteindruck des Taycan. Ladeanschlüsse in den vorderen Kotflügeln ermöglichen ein komfortables Stromtanken. Die Fläche zwischen den Kotflügeln ist maximal strukturiert: Prägnante Karosserieeinzüge und der Einsatz von Lichtkanten führen im Verbund mit den schwarz gehaltenen Seitenschwellern zu einem betont selbstbewusst-dynamischen Auftritt.

Tiefe, breite Sportwagenoptik

Besonders auffallend sind die muskulös ausgeprägten Kotflügel und die schlanke Fahrerkabine, das sogenannte Greenhouse. Zusammen mit der horizontalen Linienführung erhält der Fahrzeugkörper seine auffallend starke Taillierung und die tiefe, breite, Porsche-typische Optik. Ebenfalls charakteristisch für die Sportwagen aus Zuffenhausen ist der tief positionierte, je nach Fahrsituation ausfahrende adaptive Heckspoiler – beim Taycan variabel in drei Stufen. Der aerodynamisch optimierte Heckdiffusor im Lamellendesign schließt mit dem sehr tief platzierten Kennzeichen das Fahrzeug nach unten hin ab. Dadurch rückt der Taycan näher an den Asphalt.

Verbrauchsangaben

Porsche Taycan Turbo S
Stromverbrauch kombiniert: 26,9 kWh/100 km; 
CO2-Emission kombiniert: 0 g/km

Porsche Taycan Turbo
Stromverbrauch kombiniert: 26,0 kWh/100 km; 
CO2-Emission kombiniert: 0 g/km

Thomas Lötz
Thomas Lötz

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